Jede meiner handgefertigten Naturseifen entsteht in unserer kleinen Manufaktur liebevoll in sorgfältiger Handarbeit. Durch das schonende Kaltverfahren bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten, die deine Haut sanft reinigen und pflegen.
Alle Seifen schäumen sehr gut und sind als Dusch-, Hand- und Haarseife zu verwenden.
Hier findest du eine kleine Auswahl unserer beliebten Naturseifen - jede mit einem besonderen Duft:
Um die Seifen auf den Märkten vor Umwelteinflüssen zu schützen verpacke ich sie in Zellglas, auch unter dem Markennamen Cellophan bekannt. Zellglas ist eine dünne, transparente Folie aus Cellulose, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Baumwolle, Hanf etc. gewonnen wird. Sie findet häufig auch für die Verpackung von Lebensmitteln Verwendung. Im Gegensatz zu ähnlich aussehenden Folien ist Zellglas biologisch abbaubar und kann in der Bio- oder Altpapiertonne entsorgt werden.
Zur Etikettierung verwenden wir Etiketten aus recyceltem Altpapier.
Gänzlich unverpackt findest du einen Teil des Sortiments auch bei
in der Karlsruher Weststadt, Ecke Körner- / Goethestrasse
Naturseifen müssen nach Gebrauch wieder gut trocknen können. Geeignet sind dafür meine Duschsäckchen und Seifenschalen aus Filz, aber auch jede andere Form in der die Seifen trocken liegen.
Zu erwähnen ist auch, dass Glycerin, welches in Naturseifen enthalten bleibt, die Eigenschaft hat Feuchtigkeit anzuziehen, die Umgebung sollte daher nicht gerade eine „Waschküche“ sein. (Ein Markttag mit hoher Luftfeuchtigkeit reicht aus, dass sich die Seifen feucht anfühlen).
Ferner sollten Naturseifen, aufgrund der zur Pflege der Haut unverseiften Anteile der Öle und Fette, nicht über längere Zeit direktem Sonnenlicht oder hohen Temperaturen ausgesetzt werden.
Bei der Seifenherstellung findet ein chemischer Prozess zwischen den eingesetzten Ölen und Natronlauge statt. Die Fettsäuren der Öle reagieren mit der Natronlauge, der eigentliche Verseifungsprozess. Es entstehen Natriumsalze der Fettsäuren (Seife) und Glycerin. Dabei wird der Anteil der Natronlauge so berechnet, dass ein Teil der Fette (bei meinen Rezepten ca. 8%) unverändert in der Seife zurückbleiben. Dieser verbleibende Fettanteil sowie das Glycerin verleihen der Seife ihre hautfreundliche, pflegende Wirkung.
Meine Seifen haben einen Olivenölanteil von 50%, ergänzt durch Kokosöl und Sheabutter. Je nach Sorte kommt noch Avocadoöl hinzu. Etwas Rizinusöl in allen Seifen verstärkt die Schaumeigenschaft der eingesetzten Öle.
Dann besuche einen meiner Kurse an der VHS Karlsruhe.
Zusätzlich biete ich kleine Seifensiedekurse in meiner Seifenküche in Karlsruhe an – ideal für Freundinnen, kleine Gruppen oder als besonderes Erlebnis (max. 4 Personen).
Dabei lernst du Schritt für Schritt die Grundlagen des Seifensiedens im Kaltverfahren – inklusive Rezeptberechnung, Sicherheitsregeln und Tipps aus der Praxis.
Preis (Privatkurs): 50 € pro Person (inkl. Material)
Aktuelle VHS-Termine findest du hier: VHS Karlsruhe
(neue Kurse ab September 2026)
Alle meine Seifen sind sehr gut zum Haare waschen geeignet. Sie schäumen gut und lassen sich auch gut wieder ausspülen.
Meine Seifen sind mit 8% überfettet. Das heißt beim Verseifen werden 8% der eingesetzten Fette nicht verseift und bleiben zur Pflege der Kopfhaut zurück. Wer eine geringer überfettete Seife für die Haare möchte, kann meine Rasierseife nehmen, welche mit 5% überfettet ist.
Eine geringer überfettete Seife würde ich, aus eigener Erfahrung nicht zum Haare waschen benutzen.
Es kann einige Wäschen dauern bis sich das Haar an die neue Pflege gewöhnt hat.
Bei den ersten Haarwäschen empfehle ich, das Haar nach der Wäsche mit einer "sauren Rinse" zu spülen. Hierzu gibst du in 1 Liter Wasser 1 bis 2 Esslöffel Obstessig oder Zitronensaft. Du kannst auch etwas Zitronensäure nehmen (ein halber Teelöffel bzw. so viel, dass die Flüssigkeit sauer schmeckt). Die "saure Rinse" ist dazu da, die Schuppenschicht des Haares nach der Wäsche wieder zu glätten.
Wichtig:
Zum Haare Waschen gehst du mit der Seife direkt über die gut nassen Haare, damit ausreichend Schaum erzeugt wird. Viel Schaum ist wichtig, damit du die Seife wieder gut ausspülen kannst. Dann massiere den Schaum ein und wasche die Haare. Danach sehr gut ausspülen. Oftmals hängt ein schlechtes Ergebnis nach der Haarwäsche damit zusammen, dass nicht ausreichend ausgespült wurde.
Jetzt mit der "sauren Rinse" die Haare spülen und entweder im Haar belassen oder auch kurz mit klarem Wasser nachspülen. Mit der Zeit kannst du versuchen, die "saure Rinse" wegzulassen oder nur manchmal zu verwenden. Hier gilt es auszuprobieren.
Es wird nicht jeder mit der Haarwäsche mit Seifen zufrieden sein. Aber ein oder mehrere Versuche (vielleicht am Wochenende) können sich lohnen.
Gute Erfahrung habe ich persönlich beim Rückgang von Schuppen gemacht.
